Kurzprofil Andrea Hapke

Andrea Hapke
Meine Themen und Schwerpunkte
- gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Kommunikation
- transkulturelle Prozesse und Begegnungen
- Grundlagen der Arbeit in Gruppen, Unterstützung in gruppendynamischen Prozessen, Projektentwicklung und Empowerment
- Gender: Gender und Frauenbewegungen in Osteuropa, v.a. Russland, Tschetschenien; Gender in der Friedensarbeit
In meiner Arbeit und persönlichen Geschichte verbinden sich praktische Projekt- und Trainingstätigkeit mit wissenschaftlicher Tätigkeit. In den genannten thematischen Bereichen biete ich Trainings, Beratung, wissenschaftliche Begleitung & Projektkoordination an.
Ich arbeite mit Methoden aus der Gestaltpädagogik, Themenzentrierten Interaktion, Transaktionsanalyse, Biographie- und Erinnerungsarbeit.
Ausbildung und Qualifikationen
- Ausbildung zur Trainerin für zivile und gewaltfreie Konfliktbearbeitung und transkulturelles Lernen bei Katrin Wolf und Karl-Heinz Bittl
- Studium der Kulturwissenschaften und Russistik (Magistra-Arbeit gemeinsam mit Jana Korb: Cyberfeministische Strategien in Russland)
- Promotionsstudium am „Gunda-Werner–Kolleg“ der Heinrich Böll Stiftung zu „Genderdynamiken in Gewaltkonflikten“ in Bremen; Thema der Dissertation: Friedensaktivismus von Frauen im Tschetschenienkonflikt. Eine Analyse zur Bedeutung von Geschlechterdiskursen.
Projekte und Erfahrungen
zur Zeit Leitung des Projektes „Schulen des Friedens“ (Kommunika e.V.)
freie Mitarbeit in Projekten (organisatorische, beratende und Trainingstätigkeit):
- Mobile Friedensakademie. Omnibus Linie 1325“ (OWEN. e.V., seit 2006)
- Multiplikatorinnen-Seminare mit Frauen- und Menschenrechtsorganisationen aus der Ukraine und Russland (OWEN e.V., seit 2001)
- „Russischsprachige Zuwanderinnen als Akteurinnen der Integration“ (OWEN e.V., 2002)
- Verfassen des Trainingshandbuches „Lernen und leiten. Kultur und Konflikt. Bildungsarbeit von Frauen mit Frauen in Mittel- und Osteuropa.“ (zusammen mit Katrin Wolf, in deutscher und russischer Sprache). Berlin: OWEN e.V., 2005
Warum Kommunika?
Seit Anfang der 1990er Jahre beschäftige ich mich mit den politischen und sozialen Entwicklungen in Osteuropa, vor allem in Russland. Besonders interessieren mich Geschlechterpolitiken, die Konstruktion von Geschlechtsidentitäten, der Umgang mit ihnen und ihre gesellschaftliche Wirkkraft. Hinzu kamen seit 2001 meine Beschäftigung mit dem Tschetschenienkrieg und der Situation im Nordkaukasus und die Faszination für die Tätigkeit von Frauenfriedensorganisationen in der Region.
In den Projekten von OWEN e.V., vor allem in der Zusammenarbeit mit Katrin Wolf, konnte ich die theoretischen Erkenntnisse mit praktischer politischer Arbeit verbinden und meine Kompetenzen als Trainerin, Beraterin und Koordinatorin entwickeln. Bei Kommunika e.V. finde ich nun eine weitere Plattform für Austausch und Zusammenarbeit, die ich als eine wichtige Grundlage ansehe, um diesen Weg weiter zu gehen. Für mich als Bremerin liegt diese nicht nur inhaltlich sondern auch geographisch nahe.